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Die deutsche Welthungerhilfe lässt sich in Porto nieder

Jornal de Negócios · 14.7.2026

Die deutsche Welthungerhilfe lässt sich in Porto nieder cover

Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat die Welthungerhilfe (WHH) fast 12.800 internationale Projekte in 72 Ländern mit insgesamt 5,4 Milliarden Euro unterstützt. Die Organisation ist in 37 Ländern tätig und wird allein im Jahr 2024 schätzungsweise 19 Millionen Menschen erreichen. Ihr Ziel ist es, dazu beizutragen, das „Zero Hunger“-Ziel der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen.

Zur Unterstützung eines ehrgeizigen Programms zur digitalen Transformation hat sich die WHH – eine der größten privaten humanitären und Entwicklungsorganisationen Deutschlands – für Porto entschieden, um dort in Zusammenarbeit mit xelerate.tech ihr erstes Tech-Team in Deutschland aufzubauen. Das Projekt startete diesen Monat mit SAP-Spezialisten; weitere Einstellungen sind für die kommenden Monate geplant. Laut xelerate.tech spiegelt diese Entscheidung das Bekenntnis der WHH zu einem langfristigen Kooperationsmodell wider, das auf integrierten Teams basiert.

Malte Neuser, Teamleiter für Business-Lösungen bei der WHH, erklärte, dass die hochqualifizierten Fachkräfte und die agile Arbeitsweise von xelerate.tech besonders hervorstachen, ebenso wie ein Kooperationsmodell, das es der WHH ermöglicht, langfristig ein Team aufzubauen, das wirklich in ihre Organisation integriert ist.

Die digitale Transformation zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern, Verwaltungsprozesse zu straffen und die Transparenz sowie die Reaktionsfähigkeit in den internationalen Geschäftsbereichen von WHH zu stärken. Martin Zierheim, CEO von xelerate.tech, erklärte, die Kombination aus der Komplexität einer globalen technologischen Transformation und einer Mission, die Millionen von Menschen weltweit betrifft, sei genau die Art von sinnvoller Herausforderung, an die das Unternehmen glaube.

Die Modernisierung umfasst die Einführung von SAP S/4HANA, wodurch bestehende Systeme durch eine stärker integrierte Plattform zur Verwaltung der globalen Ressourcen und Prozesse des Unternehmens ersetzt werden; die vollständige Inbetriebnahme ist für 2028 geplant.

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